In 30 Sekunden wissen, ob und um wie viel du deine Miete erhöhen darfst.
Direkt berechnen — ohne Registrierung
Wir prüfen deinen Schwellenwert automatisch jeden Monat und erinnern dich, sobald du erhöhen darfst — deine Miete und dein Anpassungsdatum werden aus dem Rechner übernommen. Kostenlos, für immer.
Kostenlos überwachen lassenKeine Kreditkarte · in 30 Sekunden startklar · jederzeit löschbar
Fast jeder österreichische Mietvertrag enthält eine Wertsicherungsklausel: Sie koppelt die Miete an den Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Austria und schützt Vermieter so vor der Geldentwertung. Steigt der Index, darfst du die Miete im vereinbarten Rahmen anheben — ohne Zustimmung des Mieters, denn die Anpassung wurde bereits im Vertrag vereinbart. Rechtsgrundlage ist die Vertragsfreiheit nach ABGB; im Vollanwendungsbereich des MRG gelten zusätzlich dessen Grenzen (etwa beim Richtwertmietzins). Ohne wirksame Klausel bleibt die Miete dagegen eingefroren — bei 3–4 % Inflation pro Jahr ein teures Versäumnis.
Die häufigste Variante ist die Schwellenwert-Klausel: Die Miete darf erst angepasst werden, wenn der Index seit der letzten Anpassung um mehr als einen bestimmten Prozentsatz — meist 5 %, manchmal 3 % — gestiegen ist. Dafür darf dann um die gesamte aufgelaufene Steigerung erhöht werden.
Beispiel
Du hast im Jänner 2023 zuletzt angepasst, die Nettomiete beträgt 800 €. Der VPI stand damals bei 118,4 und liegt heute bei 129,8 — ein Plus von 9,6 %. Die 5 %-Schwelle ist überschritten, du darfst auf 800 € × 129,8 ÷ 118,4 = 877 € erhöhen. Wichtig: Nicht nur um 5 %, sondern um die volle Indexsteigerung — die Schwelle bestimmt nur den Zeitpunkt, nicht die Höhe.
Der Rechner oben findet zusätzlich heraus, wann die Schwelle überschritten wurde — und wie viel Miete dir seither entgangen ist.
Die Statistik Austria startet etwa alle fünf Jahre eine neue Indexreihe mit Basiswert 100 — aktuell den VPI 2020, seit 2026 zusätzlich den VPI 2025. In älteren Mietverträgen sind oft VPI 2015, VPI 2010 oder VPI 2005 vereinbart. Das ist kein Problem: Alle Reihen bilden dieselbe Preisentwicklung ab und lassen sich mit den offiziellen Verkettungsfaktoren exakt ineinander umrechnen. Im Rechner oben wählst du einfach die Reihe aus deinem Vertrag — die Indexstände werden dann genau in dieser Reihe angezeigt, sodass sie zu deinem Vertrag passen. Am prozentuellen Ergebnis ändert die Umrechnung nichts.
Die Indexanpassung passiert nicht automatisch — du musst sie aktiv geltend machen. Drei Dinge sind entscheidend:
In der kostenlosen Mietverwaltung erledigst du das mit einem Klick: Die App prüft die Rechtslage, erstellt die Vorschreibung als PDF und schickt sie direkt an deinen Mieter. Einen rechtssicheren Mietvertrag mit sauberer Wertsicherungsklausel erstellst du dort übrigens auch — mit dem integrierten Mietvertragsgenerator.
Nach den Inflationsspitzen von 2022 und 2023 (zeitweise über 10 %) hat sich die Teuerung in Österreich abgekühlt, liegt aber weiterhin spürbar über der Nulllinie. Für Vermieter heißt das: Die 5 %-Schwelle wird langsamer erreicht als in den Vorjahren — umso wichtiger ist es, den Zeitpunkt nicht zu verpassen, denn jeder Monat Verzögerung kostet bares Geld. Der Rechner oben verwendet immer den neuesten veröffentlichten Monatswert der Statistik Austria (aktueller Stand wird unter dem Ergebnis angezeigt); die Werte werden monatlich nach Veröffentlichung aktualisiert.
Mit der kostenlosen Mietverwaltung erstellst du die Vorschreibung mit allen Indexständen, der Berechnung und deinen Daten — versandfertig in einer Minute.
Kostenlos erstellenVPI-Überwachung, Mietenkontrolle, Verträge und UVA — alles in einer App, gebaut für Vermieter in Österreich.
Kostenlos startenAlle Angaben und Berechnungen dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich sind die konkrete Wertsicherungsklausel deines Mietvertrags und die jeweils geltende Rechtslage. Indexdaten: Verbraucherpreisindex der Statistik Austria, ohne Gewähr.